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Solitärgehölze für Balkon und Terrasse

Mit Solitärgehölzen kann man die Optik auf Balkonen und Terrassen oder auch im Garten maßgeblich beeinflussen. Egal ob mit bunten Blüten, einer tollen Herbstfärbung, einer besonderen Wuchsform oder in Form geschnitten, Solitärgehölze setzen raffinierte Akzente und sind oft der letzte Schliff in der Gartengestaltung.

Das Wort „Solitär“ ist der Begriff für „Einzelgänger“, also Pflanzen, die alleine in einem Kübel oder auch im Garten optisch dominieren und hübsche Akzente setzen. Nicht nur auf Balkonen und Terrassen, sondern auch im Vorgarten oder vor der Haustür machen sich Solitärgehölze wie Mandelbäumchen, Weigelien oder Zierquitten aber auch in Form geschnittene Heckenpflanzen hervorragend. Einzeln oder auch in kleinen Gruppen gepflanzt entfalten sie eine tolle Wirkung und prägen ihre Umgebung eindrucksvoll.

Große Wirkung auf kleinem Raum

Im zeitigen Frühjahr erfreuen Kamelien und Magnolien mit einer zauberhaften Blütenpracht. Besonders die großblumigen Sorten der Magnolie sind ein beliebter und attraktiver Hingucker. Aber auch Kamelien wissen mir ihrer intensiven Leuchtkraft und Blütenfülle zu überzeugen. Etwas später stehen prächtige Gehölze wie Forsythien, Flieder, Mandelbäumchen, Weigelien oder Zierquitten im Mittelpunkt und bilden farbenfrohe Blickfänge. Einige klein bleibende Sorten der Weigelie eignen sich hervorragend um als einzeln stehender Strauch im Kübel kultiviert zu werden und sind daher eine ideale Balkonbepflanzung. Aber auch eine Toskana-Zypresse oder ein Ginko im Vorgarten haben eine starke Präsenz.

Im Trend: Formschnitt

Ebenso reizvoll sind auch immergrüne Kübelpflanzen: In Pompons, Spiralen, Kugeln, Säulen oder Kegel geschnitten, sorgen klassische Heckenpflanzen wie die Portugiesische Lorbeerkirsche (Prunus lusitanica), Zypressen oder Thujas im Topf in Einzelstellungen für Aufsehen – denn auch in Form geschnitten machen immergrüne Laubgehölze oder Nadelgehölze ordentlich was her. Durch einen Formschnitt wachsen die Pflanzen deutlich kompakter und je dichter und akkurater die Form der Pflanze werden soll, desto häufiger muss ein Schnitt erfolgen Der Schnitt ist generell von Ende April bis Ende August möglich, wobei immer auf brütende Vögel geachtet werden sollte. Auch Zypressen eignen sich aufgrund ihres schlanken Wuchses gut für den Formschnitt: Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, Schablonen und Schnittmuster geben dabei gute Hilfestellungen.

Pflanzen mit Charakter

Einzelne Gehölze – egal ob in Form geschnitten oder nicht – wirken besonders in modernen Pflanzgefäßen sehr elegant. Genau wie der Gingko sind auch die langsam wachsenden Japan- und Schlitzahorne beliebte Ziergehölze für den Herbst, die auch im Kübel sehr attraktiv sind. Dank ihren hübschen Wuchsformen und den aparten Blättern, die sich im Herbst intensiv verfärben, entfalten sie eine große Wirkung und eigenen sich prima für die Einzelstellung im Kübel oder im Beet.

 

Naturnahe Gestaltung

Wer Schmetterlinge in seinen Garten locken möchte, muss auch den Raupen ein optimales Nahrungsangebot liefern: Dazu gehören zum Beispiel Brennnesseln, Wilde Möhre, wilder Fenchel, Kohl, Hornklee und bestimmt Gräser. Es lohnt sich also den Garten naturnah zu lassen oder zu gestalten. In einem Stapel Totholz finden viele Nützlinge Nahrung oder gar einen Unterschlupf. Wer es etwas stilvoller mag, integriert Insektenhotels in seinen Garten. Werden sie an einem sonnigen Standort mit südlicher Ausrichtung positioniert, locken sie viele Nützlinge an und sind für Wildbienen und andere Insekten im Garten eine wertvolle Unterstützung.